Bechtle Verlag&Druck I Chronik 1949-1983


1. Februar 1949 Der Neubeginn: Unter dem Titel „Neckarpost” wird eine Tageszeitung für Esslingen von der US-Besatzungsmacht lizenziert. Ab Juli erscheint sie wieder unter ihrem angestammten Namen Eßlinger Zeitung. Nach dem Tod von Richard Bechtle am 2. Oktober 1944 leitet inzwischen die dritte Generation der Familie das Unter- nehmen. Im selben Jahr gründet Otto Wolfgang Bechtle den Buch-Verlag und erwirbt sich mit Literatur und Lyrik schnell Anerkennung über die Region hinaus.

Mai 1951 Aufstellung einer neuen 16-seitigen Rotations- maschine in einem dafür errichteten Neubau an der Friedrichstraße 1–7.

1959 Der Buch-Verlag wird nach München verlegt.
Zu seinen Autoren zählen unter anderem die späteren Nobelpreisträger Brodsky und Wiesel.

1960 Mit dem Erwerb des Rotenberg Verlags in Bad Cannstatt erscheinen bei Bechtle die Cannstatter Zeitung und die Untertürkheimer Zeitung.

1963 Verlegung der in Esslingen verstreuten Betriebsan- lagen in die Zeppelinstraße 116 im neuen Industriegebiet. Aufstellung einer 64-seitigen Rotationsmaschine mit zwei Falzapparaten, auf der parallel zwei unterschiedliche Zeitungen von jeweils bis zu 32 Seiten gedruckt werden können. Die Kooperation mit dem Axel Springer Verlag beginnt. Bechtle druckt Bild.

1964 Druckauftrag für Bild am Sonntag.

1966 Übernahme des Anzeigenblattes Esslinger Echo. Einführung des Offsetdruckverfahrens im Bogendruck- bereich.

25. April 1968 100 Jahre Bechtle: Die Eßlinger Zeitung, ihre Druckerei und ihr Verlag feiern. Zehn Jahre später beginnt in der Produktion von Bechtle das „elektronische Zeitalter” mit der Umstellung auf Fotosatz.

1979 Beginn der Umstellung auf das Offsetdruckverfahren im Zeitungsdruckbereich. Aufstellung von zwei 48-seitigen Rotationsmaschinen im Nordischen Format.

1983 Aufstellung einer weiteren 48-seitigen Offset-Rotationsmaschine im Rheinischen Format für die Eßlinger Zeitung.